Schiff des Jahres

Mein Schiff 2

Schiff des Jahres 2014

Das Wohlfühlschiff konnte sich gegenüber zahlreichen Konkurrenten durchsetzen und überzeugte in den sechs Kategorien Service, Route, Kabine, Design, Komfort und Küche. Mit dem Wohlfühl-Konzept  richtet sich TUI Cruises vor allem an Paare und Familien, für die Freiraum, Großzügigkeit, Qualität und individueller Service im Mittelpunkt stehen.

Nördliche Karibik im Februar 2014

Das Wohlfühlschiff

Anreise:

Wie kann ein Valentinstag besser starten, als mit der Aussicht, 1 Woche in der Karibik auf dem Meer zu kreuzen.

Los ging es mit einem Direktflug ab Hamburg Richtung Barbados. Wie komfortabel, nicht einmal umsteigen zu müssen.

Nach 9,5 Stunden sind wir auf Barbados angekommen und wurden direkt von einem Bus vom Rollfeld abgeholt und zum Schiff gebracht. Schön, dass man die Koffer nicht schleppen muss, die werden wir erst vor unseren Kabinen an Bord  wieder sehen.

Zur Begrüßung vor dem Check-in bekamen wir erst mal eine gut gekühlte Erfrischung. Nun schnell  einchecken: die Unterlagen vorzeigen, ein Foto für die Bordkarte schießen lassen, Kredit oder Ec-Karte hinterlegen, Bordkarte in Empfang nehmen und ab auf das Schiff.  Den Weg vom Check-in zum Schiff mußten wir zu Fuß zurücklegen, was nach dem langen Flug aber sehr gut tat und auch nur einige Minuten dauerte. Wow, wie imposant das Schiff vor uns lag. Nun schnell durch die Sicherheitskontrolle und den Weg zur Kabine finden. Es ist am Anfang gar nicht so leicht nicht die Orientierung zu verlieren, doch man findet sich sehr schnell zu Recht,  was ich später feststellte.

 

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Unsere Kabine auf Deck 8 haben wir dann auch schnell gefunden und erst mal inspiziert.

Eine komfortable, geräumige Balkonkabine. Es war überhaupt kein Problem, die Dinge von 2 Frauen unterzubringen, selbst die Koffer konnten wir noch verstauen. ( Ankunft der Koffer ca. 4 Stunden später, daher als Tipp: Sandalen und ein T-Shirt mit ins Handgepäck nehmen) Das Badezimmer ist klein aber fein, mit allen Dingen die man so benötigt. Eine Minibar ist vorhanden, doch diese Getränke muss man bezahlen. Das hat lagertechnische Gründe. Ich habe mir eine kostenpflichtige Wasserflasche genommen und diese dann immer wieder am Getränkespender, die auf dem Flur stehen, aufgefüllt.

Um erst einmal anzukommen und alles zu realisieren,  gönnten meine Kabinenpartnerin und ich uns  einen Kaffee (eigene Nespresso Maschine auf der Kabine) auf unserem Balkon und genossen den Blick auf das Meer.  Die Vorfreude auf das was uns noch erwartet stieg und stieg.

Nun mussten wir uns frisch machen für unseren Sektempfang mit anschließendem Abendessen im Atlantik.  Das Atlantik ist ein a la carte Restaurant. Man darf sich aus zig verschiedenen  Dingen von der Karte sein eigenes Menu zusammenstellen oder man nimmt es wie es vorgeschlagen wird. Angefangen von Vorspeise-Suppe-Zwischengang- Hauptgericht-Dessert. Man kann aber auch nur 2 Vorspeisen wählen oder nur das Hauptgericht + Dessert, variieren wie es einem gerade ist. Das Niveau und die Qualität sind sehr, sehr gut. Hier werde ich nun fast jeden Abend zu finden sein.

Nach einem fantastischen Abendessen mussten wir nun noch die Seenotrettungsübung hinter uns bringen. Die lief schnell und reibungslos ab.

Nun aber das Auslaufen nicht verpassen. Schnell ans Deck, sich einen Cocktail gönnen und einen Platz an der Reling ergattern.  Es ist schon etwas Besonderes, wenn man einen Hafen verläßt. Das Horn ertönt 3x und die Auslaufmusik spielt aus den Lautsprechern. Es ist schon ein Gänsehautmoment.

So viel Eindrücke und das schon am Ankunftstag. Schnell ins Bett, damit man für den ersten Seetag gewappnet ist.

1. Tag Schiffstag

Durch die Zeitumstellung waren meine Kabinenpartnerin und ich schon morgens um 05.30 Uhr hellwach. Was nun? Treffen ist erst um 10.00 Uhr. Wir kredenzten uns einen Kaffee und setzten uns auf unseren Balkon und genossen den Blick aufs karibische Meer. Was kann schöner sein…

Uns stellte sich die nächste Frage: Wo wollen wir frühstücken? Im  Buffetrestaurant Anckelsmannsplatz oder lieber im Atlantik? Im Atlantik hat man die Wahl an das Buffet zu gehen oder sich bedienen zu lassen. Wir entschieden uns für das Buffet im Atlantik. Auch hier bleiben keine Wünsche offen.

Gestärkt ging es auf den Schiffsrundgang. Wir haben alle Decks und Locations auf dem Schiff kennengelernt. Auch die Geheimtipps wurden uns verraten.  Die Hängematten oder die Entspannungsinseln, die man sich für € 9,- oder am Seetag € 12, für 2 Stunden mieten kann.  Die großen Liegen vorne auf Deck 14 oder die „ Kuschelmuscheln“  auf Deck 7 hinter der Schaubar am Heck. Dort bekommt man auch an Seetagen immer ein ruhiges  Plätzchen, wenn man nicht unbedingt am Pool liegen möchte. Die“ Kuschelmuschel“ wurde einer meiner Lieblingsplätze! Schattig mit Blick auf das Wasser.

Nach dieser Erkundungstour kann man doch schon wieder essen, oder?

Wohin gehen wir? Gosch oder ins La Vela? Wir entscheiden uns heute Mittag für den Italiener.

Selbst gemachte Pizzen, tolle Salate, selbst zusammengestellte Pasta. Die Entscheidung ist schwer, aber wir haben ja noch ein paar Tage auf dem Schiff um alles zu kosten.

Nachmittags sollten wir im Rahmen eines Vertriebsworkshop noch so einige Neuigkeiten über TUI Cruises erfahren.

Den Abend haben wir mit einer Show im Theater ausklingen lassen.

2. Schiffstag –  Domenica –

Nach dem wir das Einlaufen im Hafen von Roseau/ Insel Domenica mit einem Kaffee von unserem Balkon aus genossen haben, durften wir uns den Wellnessbereich anschauen. Die große finnische Sauna mit traumhaften Panoramablick, Biosauna, Kräuterdampfbad, Soledampfbad, Thalasso-Zentrum, Rasul und bis zu 15 Anwendungskabinen für Kosmetik und Massage.

Tipp: Wenn man sich mal was gönnen möchte: Man kann sich zu 2 für 3 Stunden eine wunderschöne Anwendungskabine mit Badewanne und Panoramablick mieten und genießt Anwendungen mit Champagner und kleinen Köstlichkeiten aus der Küche.

Auf zum Sushi-Workshop:

Ein Sushi Meister bringt uns das Sushi zubereiten bei. Was hatten wir für ein  Spaß.Gelernt haben wir: ein Klecks Mayonnaise in den Händen verreiben und schon läßt es sich leichter rollen. Leichter gesagt als getan, aber wir haben unser Bestes gegeben. Köstlich waren unsere Sushi Stückchen.

Gestärkt ging es von Bord zu unserem Landausflug:

„Hibiscus Falls & Fahrt durch den Regenwald“

Im Minibus ging es über die dieses üppig-grüne Inselparadies die einst ein Vulkan schuf. Nach einer kleinen Wanderung gelangen wir zu den Wasserfällen. Ich ließ es mir nicht nehmen ins Wasser zu gehen. Brrr, kalt war es, aber die Abkühlung tat gut. Danach ging es in den Botanischen Garten, wo die Vielfalt der Pflanzenwelt aufgezeigt wurde. Unser letzter Stopp war ein Aussichtspunkt von dem man einen wunderbaren Blick auf den Hafen  bekam und somit auch auf MEIN SCHIFF 2.

Den Abend genossen wir wieder im Atlantik und mit einem Absacker an der Unverzichtbar auf dem Pooldeck.

3. Tag  Antigua

Was unternimmt man auf einer Insel die 365 Strände aufzuweisen hat? Wir nahmen ein Taxi und fuhren zum Church Valley Beach. Wir machten gleich eine Zeit aus, an dem unser Taxifahrer uns wieder abholen sollte. Uns erwartete weißer Traumstrand mit türkisfarbenden  Wasser und am Horizont kleine Segelboote. Raus aus den Klamotten und rein ins Wasser. Es war so schön, dass wir uns noch eine Verlängerung am Beach holten. Das war überhaupt kein Problem, denn unser Taxifahrer hatte sich an einem schattigen Plätzchen gemütlich gemacht. Zurück zum Anleger und noch etwas Duty Free shoppen. Von Schmuck/ Klamotten und typische Souvenirs, es blieben keine Wünsche offen.

Ich nutzte die noch freie Zeit, um den Kinderclub zu inspizieren. Als ich dort eintraf, saßen gerade ein paar Kinder mit einer Betreuerin und haben etwas gebastelt, andere lagen in den Sitzsäcken und haben sich Bücher angeguckt. Es sah sehr chillig aus. Der Kidsclub ist bestens ausgestattet. Von Haba bis Brio und Schleich. Der Aussenbereich ist komplett abgesichert mit einem kleinem Pool. Das gerade 35 Kinder mit auf dem Schiff sind, habe ich zu keinem Zeitpunkt gemerkt.

Auch die Teenslounge „ Sturmfrei“ ist „cool“.  Zutritt für Erwachsene verboten!!! Ausgestattet mit einer Bar, chill-out Ecken und Spielkonsolen. Diese findet man auch auf dem Schiff vor den Ausflugs-Countern oder in den Suiten und Familienkabinen.

Für den Abend haben wir uns entschieden mal Gosch auszuprobieren. Eine kleine und feine Auswahl an Gerichten. Gosch, in der Qualität, wie man es kennt.

Am Abend war POOLPARTY angesagt. Mit Show, live Musik und einem gigantischen Schokoladen-Buffet. So was habe ich noch nie gesehen. Kunstvoll geschnitzte und gesteckte Figuren aus Obst, Eisskulpturen, Schokobrunnen.

Erledigt von Sonne und Meer und viel Schoko-Obst ging es auf die Kabine.

4. Tag St. Maarten

Heute habe ich mich für einen Schnorchelausflug mit einem Traditionssegler entschieden.

Ich bin auch ganz froh darüber, denn St. Maarten war wirklich überfüllt. Neben uns lagen 3 riesige amerikanische Kreuzfahrtschiffe. Da kommt einem „Mein Schiff“ mit ca. 1900 Passagieren doch relativ klein vor. Auch St. Maarten ist ein Duty Free Shopping Paradies und überall sah man amerikanische Touristen rumwuseln.

Mit ca. 15 Mann starteten wir unseren Törn zu einer kleinen Bucht zum Schnorcheln.

Ich muss sagen, auch diese Bucht war etwas überfüllt mit Booten, denn dort kann man zu einem versunkenden Helikopter und einem versunkenden Boot tauchen. Das ist ja schon etwas Besonderes.

Nach dem Schnorchelgang, segel gesetzt und weiter. Unser Skipper und seine „Matrosen“ bereiteten uns kleines Barbecue mit Spare-Ribs, Chickenwings und Rumpunch zu. Hhmm, Seeluft macht hungrig.

Nach dem Abendessen hat unsere Gruppe sich für eine Cocktailschulung angemeldet.

Nach dem Tony und Frank uns kurz die Geschichte des Cocktails erzählten ging es ans mixen.

Das es lustig zuging, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. 3 verschieden Cocktails, da kam niemand ganz nüchtern raus. Nach dem wir unsere Lehrmeister später an der Unverzichtbar wieder trafen, wurde sie Stimmung noch besser und wir beschlossen, heute mal in die Abtanzbar (Disko)zu gehen. Und da beendeten wir auch unseren gemeinsamen Abend.

5. Tag Tortola

Traum der Antillen. Die britischen Jungferninseln gehören zu den kleinen 60 Antillen.Trauminseln mit weißen Sandstränden und türkisblauem Meer.

Unser heutiger Ausflug ging mit einem Speedboot  von Road Town nach Virgin Gorda. Wir wurden mit Bussen dann zur Attraktion von Virgin Gorda gebracht. „ THE BATHS“!

Nach einer ca. 20 minütigen nicht ganz so einfachen Wanderung, durch Granitfelsen und kleinen Grotten wird man mit einem Traumstrand belohnt. The Devil`s Bay. Glasklares, türkisfarbendes Meer umringt von riesigen Granitfelsen.  Am Horizont kleine Segelboote…..

Es gibt unzählige Möglichkeiten an Ausflügen auf Tortola. Eine Regenwaldwanderung, ein Segeltörn,  einen Cessna- Rundflug über die Inselwelt, Schnorchelausflug, klassische Inselrundfahrt……..

Geschafft von Sonne, Meer und Strand ging es zurück zu unserem schönen Schiff.

6. Tag Seetag

Mein Morgen begann mit einer Yogastunde draußen auf dem  Deck des SPA-und Fitnessbereich.

Wie schön es doch ist, Yoga mit einer Meeresbrise. Entspannt ging es zum Frühstücken und zu    einem weiteren TUI CRUISE Workshop. Es wurde von uns die X-Lounge inspiziert.  Die X-Lounge ist nur zugänglich für Passagiere die eine Suite gebucht haben. Sie bietet eine Concierge, der alle Wünsche erfüllt, kostenlosen Internetzugang, kleinen exquisiten Snacks und Champagner und und und….

Unser Highlight!!!!  Wir durften  wir zum Kapitän auf die Brücke. Aus Sicherheitsgründen ist es heutzutage kaum noch erlaubt. Wir durften keine Taschen mitnehmen und wurde von oben bis unten abgescannt.

Der Kapitän und seine Offiziere haben uns alles erklärt und es blieb keine Frage unbeantwortet. Es war wirklich ein tolles und einzigartiges Erlebnis.

Am Nachmittag haben wir einen Fleisch-Tasting-Workshop im Surf`n Turf besucht. Uns wurde alles Wissenswerte über verschiedene Fleischarten und Zubereitungen beigebracht.

Wußten Sie, dass das Kobe Beef als Synonym für exklusives Rindfleisch aus Japan steht? Kobe Beef ist gesetzlich geschützt und ist ausschließlich den reinrassigen Tajima Rindern aus der japanischen Präfektur Hyogo mit den Verwaltungssitz Kobe vorbehalten.

An  unserem letzter Abend kamen wir in den Genuss eines mehrgängigen Menues  im  Surf`n Turf.

KÖSTLICH!!!!!!

Zum Abschluss ging es für uns alle noch einmal an die Cocktailbar. Alle sehr traurig, dass die Reise jetzt zu Ende geht.

Am nächsten Morgen erreichten wir recht früh  unseren Hafen La Romana/ Dominikanische Republik. Einige von uns haben noch einen Ausflug gebucht, entweder zum Schnorcheln, Stadtbesichtigung Santo Domingo, Segelausflug zur Insel Isla Catalina.

Oder aber man genießt den letzten Tag noch an Bord mit allem „Drum und Dran“

Abends ging es dann per Bus zu unserem Flieger Richtung Hamburg.

Eine wunderschöne Reise geht vorbei.   „ Mein Schiff“ werde ich sicher noch mal mir meiner Familie besuchen.

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